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Ergebnisse der Messaktion im Saarland

Im Nachgang des Fachgesprächs zum Thema „Gesundheitliche Auswirkungen der elektromagnetischen Felder des Mobilfunks – Befundberichte“ wurden am 27.07.07 die hoch- und niederfrequenten elektromagnetischen Felder im Haus der Familie B. in Völklingen vermessen (aus Gründen des Datenschutzes wurden Namen und Anschrift der betroffenen Familie unkenntlich gemacht). Bei Familie B. wurde seitens Frau Dr. Waldmann-Selsam dringender Handlungsbedarf geltend gemacht.

Die Messungen wurden von einem Team der IMST GmbH unter Leitung von Herrn Dr. Bornkessel durchgeführt. Die vorgefundenen Mobilfunkimmissionen auf dem Anwesen der Familie B. erreichten auf dem Balkon des Hauses, hochgerechnet auf maximale Auslastung und maximalen Ausbauzustand der Mobilfunkanlagen, maximal 1,21 % (Balkon, 2. OG) des Feldstärkegrenzwertes der 26. BImSchV. An den anderen Messpunkten traten geringere Immissionen auf. Unter Berücksichtigung des aktuellen, zum Zeitpunkt der Messungen erreichten Ausbauzustands werden bei maximaler Anlagenauslastung höchstens 0,86 % des Feldstärkegrenzwertes erreicht. Dies entspricht einer äquivalenten Leistungsflussdichte von etwa 0,7 mW/m². In den Wohnräumen lagen die Immissionen deutlich niedriger.

Der vollständige Messbericht steht hier zum Download als PDF-Datei ( 622 KB) zur Verfügung.

Verglichen mit Messungen, die z. B. in dem Forschungsprojekt „Bestimmung der realen Feldverteilung von hochfrequenten elektromagnetischen Feldern in der Umgebung von UMTS-Sendeanlagen“ im Rahmen des Deutschen Mobilfunk Forschungsprogramms durchgeführt wurden, sind die vorgefundenen Immissionswerte nicht ungewöhnlich. In dem genannten Forschungsprojekt wurden im Mittel auf maximale Anlagenauslastung und maximalen Ausbauzustand extrapolierte Werte in Höhe von 2,2 % des Feldstärkegrenzwertes gefunden (nur UMTS; GSM wurde gesondert bewertet). Der Medianwert lag bei 0,72 %.

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