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Untersuchung möglicher genotoxischer Effekte von GSM-Signalen auf isoliertes menschliches Blut

Thema

Untersuchung möglicher genotoxischer Effekte von GSM-Signalen auf isoliertes menschliches Blut

Beginn

01.01.06

Ende

30.06.08

Projektleitung

Arbeitskreis molekulare Mechanismen umweltbedingter Gentoxizität, INCOS BOTÉ GmbH, Nieder-Olm

Projektpartner

IASU, Universität Mainz, RCC GmbH, Rossdorf, DZB Buxtehude, FH Darmstadt, IT´IS Foundation Zürich

Zielsetzung

Elektromagnetische Felder besitzen nicht die Energie, um kovalente Bindungen zu brechen und DNA-Strangbrüche direkt zu erzeugen. Ein indirekter Effekt auf z. B. die komplexen DNA-Reparaturmechanismen ist prinzipiell jedoch nicht ausgeschlossen. Obwohl bereits eine Vielzahl an Studien vorliegt, ergibt sich bedingt durch die verschiedenen Versuchsdesigns kein konsistentes Bild.

Das Design der vorliegenden Studie orientiert sich an einer Empfehlung von COST Action 281. Aufgabe des Vorhabens ist es, mögliche genotoxische Wirkungen der für Mobilfunksysteme genutzten hochfrequenten elektromagnetischen Felder in Form eines Ringversuchs zu untersuchen. D.h., die Auswertung der Präparate wird parallel in drei unabhängigen Labors durchgeführt. Molekulare Endpunkte sind strukturelle Chromosomenaberrationen, Mikrokerne, Schwesterchromatidaustausche, DNA- Einzel- und Doppelstrangbrüche sowie alkalilabile Stellen. Für die Analysen werden vor Beginn der Exposition zur Teilung stimulierte Lymphozyten aus dem Vollblut von 20 Spendern (Erwachsene und Jugendliche) verwendet. In der Studie wird das mögliche genotoxische Schadensspektrum erstmals umfassend mit hoher statistischer Aussagekraft erfasst.

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